Über mich

Ich wurde 1986 geboren und lebe in Süddeutschland. Kunst ist für mich kein Nebeninteresse, sondern ein wiederkehrender Bestandteil meines Lebens. Es gibt Phasen, in denen ich selbst gestalte, und andere, in denen ich vor allem aufnehme. Dann tauche ich ein in die Filme von Andrei Tarkovsky, Soul oder die Musik von Frédéric Chopin. Besonders prägend ist für mich die europäische Literatur der Moderne in jenen klassischen Werkausgaben, wie sie in den großen Buchgemeinschaften der Nachkriegszeit erschienen sind. Autoren wie László Németh überzeugen mich durch eine Dichte, die über das rein Inhaltliche hinausgeht. Fotografie und Malerei begleiten mich und prägen meinen Blick auf die eigene Arbeit.

Mein Weg zur Form

In früheren Schaffensphasen schrieb ich Prosa aus Zuständen intensiver Anspannung. Die Suche nach der richtigen Formulierung konnte dabei beinahe körperlich werden. Später begann ich, Kurzfilme unter Einsatz generativer Systeme zu realisieren, was eine intensive Auseinandersetzung mit der Komplexität digitaler Produktion bedeutete. Derzeit liegt mein Fokus auf der Lyrik und der Liebe zur Form. Was ich einst als Begrenzung empfand, ist inzwischen ein Schutz vor selbst erzeugten Spannungsfeldern. Die Form bewegt die Sprache. Indem ich mich ihren vielfältigen Ausprägungen hingebe, lasse ich den Inhalt entstehen und erlebe ein stimmiges Gleichgewicht, das das Zentrum meiner gegenwärtigen künstlerischen Auseinandersetzung bildet.

Die Arbeit mit KI

Ideen und Zeilen bewege ich oft zwischen Systemen wie Gemini und ChatGPT, ergänzt durch Generatoren für Bild, Ton und Video. KI ist für mich kein Ersatz, sondern ein Werkzeug im kreativen Prozess. Wie bei jeder Zusammenarbeit bleibt ein steuernder Anteil notwendig, eine persönliche Entscheidung darüber, was bleibt und was verworfen wird.